In Ennepetal-Milspe wird allmählich Abschied genommen von der Kirche Herz Jesu. Nun ist klar, wo die Milsper Katholiken künftig eine neue Heimat finden. Ab September werden einmal im Monat Sonntagsgottesdienste sowie Messfeiern zu besonderen Anlässen in der nur etwa 300 Meter entfernten Evangelischen Kirche Milspe stattfinden. Die katholische und evangelische Gemeinde haben dafür eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.
„Diese gilt zunächst für ein Jahr“, erklärte Propst Norbert Dudek bei der Vorstellung der Zusammenarbeit. „Wir wollen schauen, ob die Gemeindemitglieder die Evangelische Kirche als Ort für die Gottesdienste annehmen.“ Vorgesehen ist, dass die katholische Gemeinde das Gotteshaus an den freien Sonntagen nutzt – einmal im Monat wird es künftig um 9.30 Uhr, also zur gewohnten Zeit, einen katholischen Gottesdienst in der evangelischen Kirche geben. Zu bestimmten Anlässen soll die Kirchennutzung darüber hinaus nach Absprache möglich sein. Es ist aber auch der Startschuss für mehr ökumenische Zusammenarbeit in Milspe. Pfarrerin Szilvia Klaus von der Gemeinde Milspe-Rüggeberg betonte, dass die gemeinsame Nutzung einer Kirche durch Evangelische und Katholische Gemeinden nicht beispiellos sei. „Das gibt es in Deutschland häufiger.“ Michael Schmidt betonte: „Wir sind unterschiedliche Kirchen und haben ein eigenes Profil. Es ist aber schön, dass hier nicht das Trennende, sondern das Gemeinsame im Vordergrund steht.“ So wird die erste katholische Messe zwar am Sonntag, 27. September gefeiert. Doch zuvor, am Samstag, 5. September, wird um 17 Uhr zum ökumenischen Gottesdienst eingeladen. Es solle dazu einen kleinen Empfang geben, „um schon am Anfang Begegnungen zu ermöglichen“, kündigte Michael Schmidt an.

1135 Euro sind beim Herbstbasar der Kfd in St. Marien im vergangenen Jahr zusammengekommen. Nun wurde der Erlös als Spende überreicht. Freuen darf sich Anke Duarte, Leiterin des Schwelmer Caritas-Suchthilfezentrums. Das Geld kommt dem dortigen Fitkids-Programm zugute. Dabei richtet sich die Suchthilfe gezielt an Kinder aus suchtbelasteten Familien und deren Eltern. Durch Spiel- und Freizeitangebote, Eltern-Kind-Aktivitäten, Beratung und Information wird das Thema in der Familie bearbeitet. Anke Duarte dankt Gabriele Tempel, Kassiererin der Frauengemeinschaft, die die Spende im Schwelmer Suchthilfezentrum übergeben hat.
Ein gelungener Auftakt der Kooperationsvereinbarung mit der evangelischen Gemeinde in Ennepetal war der ökumenische Gottesdienst am 5. September in der evangelischen Kirche. Die Predigt hielten unsere Pastoralreferentin Claudia Buskotte und Pfarrerin Szilvia Klaus. Anschließend gab es ein gemütliches Zusammenkommen mit guten Gesprächen und kleinen Snacks im Vorraum der Kirche. Die erste Hl. Messe in der ev. Kirche in Milspe wird am Sonntag, 27. September, um 9.30 Uhr gefeiert. Anschließend treffen wir uns im Foyer zum Frühschoppen.
Liebe Geschwister im Glauben, 6 seit gut anderthalb Jahren durfte ich begleitend zu meinem Studium in Münster als Praktikant hier in der Propstei immer mal wieder in den verschiedensten Bereichen mithelfen und durfte so auch vielen von Ihnen bereits begegnen. Nun habe ich mein Studium beendet und zum September hin meine letzte Ausbildungsphase begonnen, die ich als fester Mitarbeiter im Pastoralteam der Pfarrei absolvieren darf. So freue ich mich sehr, nun endlich dauerhaft vor Ort und in der Pfarrei sein zu können und im Laufe der Zeit verschiedenste Aufgaben übernehmen zu dürfen und im Rahmen dessen möglichst viele von Ihnen persönlich kennenzulernen. In dem nun beginnenden Schuljahr werde ich vor allem viel an der katholischen Grundschule St. Marien in Schwelm tätig sein, um dort zum Religionslehrer ausgebildet zu werden. Doch freue ich mich darauf, an den Nachmittagen und an den Wochenenden die pastorale Arbeit in der Pfarrei näher kennenzulernen und weitere Erfahrungen in der Pfarrei und im Kontakt mit Ihnen zu sammeln. So wünsche ich Ihnen herzlich Gottes Segen und Frieden!
Mit großer Trauer hat die Propstei St. Marien vom plötzliche Tod seines Kirchenvorstandsmitglieds Martin Rydzeck erfahren. Er war über viele Jahre in der Propstei engagiert aktiv und hinterlässt vor allem auch menschlich eine große Lücke. In der Schwelmer Kolpingsfamilie wird er als langjähriges Mitglied und ebenso engagiert in der Vorstandsarbeit, dem Kolpingchor und bei vielen Veranstaltungen schmerzlich vermisst. Wir schließen den Verstorbenen und seine Familie in unsere Gebete ein.
Am Sonntag, 12. April, wurde der neue BONI-Bus für unsere Propstei gesegnet. Nach dem Gottesdienst trafen sich alle vor der Kirche St. Engelbert in Gevelsberg und Propst Norbert Dudek sprach einen Segen aus für einen sichere Fahrt mit dem neuen Bus. Mehr als 500 BONI-Busse sind derzeit allein in Deutschland unterwegs. Das Bonifatiuswerk fördert deren Anschaffung. Der Förderverein St. Engelbert hat das nötige Drittel der Anschaffungskosten für den Bus übernommen, also rund 16 500 Euro. „18 Jahre lang hat der alte Bus seinen Dienst in unserer Gemeinde zuverlässig erfüllt“ sagte Propst Dudek während des Gottesdienstes und dankte zugleich dem treuen Fahrer Ulrich Radig sowie dem Förderverein für die Neuanschaffung.
Am 15. März feierte Heinz Ditmar Janousek, Pfarrer und Propst im Ruhestand, sein Goldenes Priesterjubiläum in der Kirche St. Marien in Schwelm. Viele Freunde und Wegbegleiter sowie Ehrengäste wie Weihbischof em. Wilhelm Zimmermann und Dompropst Michael Dörnemann waren gekommen, um mit ihm 50 Jahre Priesterweihe zu feiern.
Wir trauern um Helga Maria Michels, die am 6. Februar im Alter von 90 Jahren verstarb. Frau Michels war 15 Jahre lang als Pfarrsekretärin und gute Seele im Pfarrbüro in St. Martin am Büttenberg tätig. Ob in der Leprahilfe, bei den Senioren, kfd oder im PGR, sie hatte für jeden ein offenes Ohr. Das Miteinandersprechen war Frau Michels sehr wichtig. Auch nach dieser Zeit als Pfarrsekretärin blieb sie der Gemeinde eng verbunden. Wir wollen Helga Michels im Gebet gedenken.
Mit Trauer haben wir erfahren, dass Don Cataldo Ferrarese verstorben ist. 33 Jahre war Don Cataldo für die italienische Mission in Gevelsberg verantwortlich, die er wie kein anderer prägte und zu einem Aushängeschild der örtlichen Integrations- und Glaubensarbeit entwickelte. 2010 ging er auf eigenen Wunsch in seine Heimat zurück, um im Konvent seiner salesianischen Ordensgemeinschaft in Potenza die dortige Gemeinde als Priester und Seelsorger zu unterstützen und in der Gemeinschaft seiner Ordensbrüder zu leben. Von dort kam nun auch die Nachricht über den Tod. Wir werden Don Cataldo auch in der Propstei St. Marien in guter und lebendiger Erinnerung behalten, seine offene und mitreißende Art hat den Glauben weit über die Grenzen der italienischen Mission in Gevelsberg hinweg getragen.


Die vom ZAG-Team Ennepetal initiierte Aktion für das WDR2-Weihnachtswunder war ein voller Erfolg. Es wurden 1100 Euro gespendet gegen den Hunger in der Welt! Herzlich danken wir all denen, die diese Aktion möglich gemacht haben. Sei es durch Kreativität beim Basteln, durch schöne Präsentation der Dinge oder durch Spendenfreudigkeit.

In der Propstei St. Marien wurde am Wochenende ganz vielfältig Erntedank gefeiert. In Geschichten und Erzählungen wurde bewusst gemacht, wofür wir dankbar sein dürfen. Mal spielerisch und verinnerlicht mit gebastelten Dankesäpfeln in Schwelm oder kleinen Raben auf Gut Braband in Ennepetal. Mal bewusst machend für die Not anderer mit zahlreichen Lebensmittelspenden der italienischen und deutschen Gemeinde in Gevelsberg.
Der nächste Herbstbasar der Schwelmer kfd steht bevor und nun konnte Gaby Tempel vom Frauenbund eine Spende in Höhe von 933,45 Euro an Nicole Wegener, Leiterin der katholische Kita St. Marien, übergeben. Sehr zur Freude der Einrichtung, die die Spende gerne für besondere Projekte verwenden möchte. „Zusätzlich zu unseren Angeboten im Kita-Alltag ermöglichen wir gerne Projekte wie Musikgarten oder einen Trommelworkshop für Kinder. Für Letzteren wollten wir zum Beispiel Cajons anschaffen, mit denen die Kita-Kinder dann trommeln können. Da kommt die Spende gerade wie gerufen“, freut sich die Leiterin und bedankt sich für das Engagement der kfd.
Anfang September gab es wieder einen Picobello-Tag in St. Engelbert. Es wurde um-, auf- und weggeräumt, was durch den Umbau der Kirche notwendig geworden war. Die helfenden
Nach der Eintragung ins Vereinsregister trägt Förderverein zur Unterstützung des Seniorenzentrums Haus Maria Frieden Quartier in Gevelsberg nun den Zusatz e.V. und kann nun für Zuwendungen Spendenbescheinigungen ausstellen. Die ersten Spenden sind auch schon eingegangen, so wurde der Förderverein als Spendenzweck für eine Trauerfeier eingesetzt. „An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich für die Zuwendungen und die Bereitschaft der Mitglieder, den Verein zu unterstützen“, sagt Torsten Veit, Gründungsmitglied und Vorsitzender des Vereins. Als erstes Projekt wurde ein Ergometer für den Gymnastikraum im Haus Maria Frieden Quartier angeschafft und in Betrieb genommen. „Es kam dort immer
Nach einer mehr als einjährigen und intensiven Umbauphase hat sich die KiTa St. Marien den Kindern und Familien Anfang Juli in neuem Glanz präsentiert.
Mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Bistumsakademie „Die Wolfsburg“ ist der Qualifizierungskurs für sechs weitere Ehrenamtliche zu Ende gegangen, die sich in ihren Pfarreien in Oberhausen, Essen, Bochum und Schwelm im Begräbnisdienst engagieren. Nach einer umfangreichen Qualifizierung erhielten sie in der Mülheimer Bistumsakademie „Die Wolfsburg“ ihre Urkunden sowie ihre liturgischen Gewänder. Diese werden sie künftig bei den von ihnen gestalteten Trauerfeiern tragen. Der Kurs wurde von Elvira Neumann, Gemeindereferentin und Pfarrbeauftragte der Esse[1]ner Pfarrei Hl. Cosmas und Damian, ge[1]leitet. Beauftragt wurden aus unserer Propstei St. Marien:
Propst Norbert Dudek war am 21. März Freitag zur Eröffnung des Engelbertjahres zur 800-Jahr-Feier in den Ratssaal der Stadt Gevelsberg eingeladen. 1225 wurde der Heilige Engelbert in einem Hohlweg am Gyeviliberch von seinem Vetter dem Grafen von Isenberg meuchlerisch ermordet. An dieser Stelle wurde später ein Sühnekloster (heutige Drevermannstift-Bethel) errichtet und hieraus erwuchs die heutige Stadt Gevelsberg.





